Coronavirus

Grünes Licht für Omikron-Impfstoffe – Ab sofort Termine

BioNTech (BA.1-Variante) – 1./2. September | Moderna (BA.1-Variante) 1./2. September | BioNTech (BA.4/5-Variante) Ende September / Anfang Oktober

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die ersten an die Omikron-Variante angepassten Corona-Auffrischimpfungen von BioNTech/Pfizer sowie von Moderna gegeben. Der zuständige Ausschuss der EMA empfahl die Zulassung der Booster, die sich sowohl gegen die Omikron-Untervariante BA.1 als auch gegen den ursprünglichen Virusstamm richten.

Wir bieten Ihnen ab sofort Termine für die an die BA.1-Variante angepassten bivalenten Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna an welche ab dem 12.09. in unseren Praxen vorrätig sind. Ende September / Anfang Oktober könnte außerdem der an BA.4/BA.5 angepasste Impfstoff von BioNTech/Pfizer zugelassen werden. Hier können wir noch keine genaue Prognose geben. Es besteht aber die Möglichkeit auch hierfür bereits jetzt Termine für ab 17. Oktober zu buchen – jedoch ohne Garantie.

Die Impfstoffe können nicht für eine Grundimmunisierung eingesetzt werden. Hierfür stehen weiterhin die bisher eingesetzten Vakzine bereit.

STIKO empfiehlt weitere Corona-Impfung für Personen ab 60 (Stand: 18.08.2022)

Die Ständige Impfkommission hat ihre Impfempfehlung aktualisiert und spricht sich nun auch für eine weitere COVID-19-Auffrischimpfung für alle Personen ab 60 Jahren aus. Zudem wird Menschen ab 5 Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung wie Asthma, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein weiterer Booster empfohlen. 

Angeraten ist die weitere Auffrischimpfung laut Ständiger Impfkommission (STIKO) bei diesen Personen, sofern „drei immunologische Ereignisse“ vorliegen. 

Als immunologisches Ereignis werden hierbei sowohl eine COVID-19-Impfung als auch eine SARS-CoV-2-Infektion gezählt. So wären zum Beispiel Grundimmunisierung plus Auffrischimpfung oder Grundimmunisierung plus SARS-CoV-2-Infektion drei immunologische Ereignisse. 

Immungesunde Personen, die jünger als 60 sind und nicht zu der Personengruppe mit Grunderkrankungen gehören, profitieren nach Ansicht der STIKO von einem zweiten Booster „nicht nennenswert“, weshalb das Expertengremium für diese Gruppe keine weitere Auffrischimpfung empfiehlt.

Die vierte Impfung soll laut STIKO frühestens sechs Monate nach dem dritten immunologischen Ereignis erfolgen. In begründeten Einzelfällen könne der Abstand auf vier Monate reduziert werden. Die Impfung solle in der Regel mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt nun nach abgeschlossener COVID-19-Grundimmunisierung und erfolgter erster Auffrischimpfung beziehungsweise nach drei immunologischen Ereignissen eine zweite Auffrischimpfung („2. Booster“ oder „4. Impfung“) für die folgenden Personengruppen:

Frühestens sechs Monate nach der ersten Auffrischimpfung: (in begründeten Einzelfällen auch bereits nach frühestens vier Monaten) 

  • Personen ab 60 Jahren
  • Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem Kontakt mit den Patienten bzw. Bewohnern
  • Personen ab 5 Jahren mit Grunderkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben. Hierzu gehören z.B.:
  • Chronische Erkrankungen der Atmungsorgane (inklusive Asthma bronchiale und COPD)
  • Chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen
  • Diabetes mellitus und andere Stoffwechselerkrankungen
  • Chronische neurologische Erkrankungen
  • Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz (inkl. Patienten mit neoplastischen Krankheiten)
  • HIV-Infektion

Frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischimpfung:

  • Personen mit Immundefizienz ab dem Alter von fünf Jahren
  • Gegebenenfalls fünfte Impfung bei besonders Gefährdeten (z.B. Hochbetagten) 

Aufgrund der schwachen Immunreaktion bei besonders gefährdeten Personen (z. B. Hochbetagte) kann es sinnvoll sein, nach dem vierten Ereignis (z. B. zweite Auffrischimpfung) noch eine weitere Impfstoffdosis zu verabreichen. Auch hierfür gilt der Sechsmonatsabstand zum letzten Ereignis. Die Indikation sollte unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und der Gefährdung individuell getroffen werden.

 

Positives Testergebnis - Was nun?

Das Wichtigste auf einen Blick:
  • Sobald Sie von Ihrem positivem Testergebnis erfahren haben, sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich in Isolation zu begeben! Auch wenn das Gesundheitsamt noch keinen Kontakt mit Ihnen aufgenommen hat!
  • Bei einem positivem Selbsttest, als auch positiven Schnelltest durch ein Fachpersonal, sollten Sie das Testergebnis durch einen PCR-Test bestätigen lassen. Nur dann kann ein Genesenen Zertifikat erstellt werden. Für einen PCR-Abstrich können Sie OHNE Termin, bis spätestens 16 Uhr in unsere Teststelle in Nürnberg-Reichelsdorf kommen.
  • Informieren Sie umgehend Ihre Haushaltsangehörigen und Kontaktpersonen. Auch sie sollten für 5 Tage eigenverantwortlich Kontakte reduzieren. 
  • Eine Symptomfreiheit von 48 Std. ist die Voraussetzung dafür, die Isolation zu beenden. Mindestens 5 Tage, längstens jedoch 10 Tage.
  • Die Berechnung der Isolationsdauer beginnt am Tag nach dem Erstnachweis. Tag 1 der Isolation ist somit der erste Tag nach der Abstrichentnahme.
  • Eine Freitestung ist nicht erforderlich (Ausnahme: medizinisches Personal).
  • Sollten Sie sich in einer unserer Praxen oder unserer Teststelle mittels PCR-Test haben testen lassen, erhalten Sie Ihr Genesen-Zertifikat automatisch per Post von uns.
  • Sollten Sie eine Krankmeldung benötigen oder weitere Fragen haben, informieren Sie uns gerne per E-Mail oder Telefon.
Gegenüberstellung:

COVID-19 Impfungen mit Spikevax® von Moderna und Comirnaty® von BioNTech

Sicher und hochwirksam sind beide in Deutschland zugelassenen mRNA Impfstoffe

Was wissen wir aber bisher genau über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Impfstoffe?

Das Paul-Ehrlich-Institut hat verdeutlicht, dass beide mRNA-Impfstoffe gleichermaßen sehr gut für Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen geeignet sind. Bei Patienten über dem 30. Lebensjahr werden von der Empfehlung her keine Unterschiede gemacht.

Nur für die Altersgruppe unter 30 Jahren gibt es keine Empfehlung für Moderna von der ständigen Impfkommission (STIKO). Dies liegt ausschließlich daran, dass das Risiko für Herzmuskelentzündungen nach der Impfung mit Spikevax® insbesondere bei jüngeren Männern unter dem 25. Lebensjahr höher ist als nach der Impfung mit BioNTech. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass alle bisher festgestellten Herzmuskelentzündungen nach kurzer Zeit folgenlos ausgeheilt sind.

Eine recht neue Studie aus Belgien kommt nun zu dem Schluss: Eine höhere Schutzwirkung könnte Moderna aufweisen.

Untersucht wurde die Höhe der Antikörper bei über 1.600 Mitarbeitern des belgischen Gesundheitssystems. Das Ergebnis: Mit Moderna Geimpfte hatten zwei Monate nach ihrer zweiten Impfdosis doppelt so hohe Antikörpertiter im Vergleich zu den mit BioNTech immunisierten Probanden.

Dieser Unterschied bestand über verschiedene Altersgruppen hinweg. Die Immunantwort von Moderna war immer deutlich besser als die von BioNTech.

Die Erklärung der Wissenschaftler: Die Dosis der Impfung könnte die Ursache sein. Während bei Moderna 100 Mikrogramm RNA verimpft werden, sind es bei BioNTech nur etwa 30 Mikrogramm. Dies würde auch erklären, warum Moderna bei jungen Männern mehr Nebenwirkungen auslöst.

Auch die Intervalle zwischen der Erst- und Zweitimpfung könnten eine Rolle spielen. Bei Moderna gilt ein Abstand von mindestens vier Wochen, bei BioNTech kann die Zweitimpfung schon nach drei Wochen erfolgen. Ein längerer Abstand verbessert vermutlich den Anstieg der Antikörper nach der zweiten Impfung.

Das Antikörperlevel ist nicht allein ausschlaggebend! Es kann jedoch niemand sagen, ab welchem AntikörperWert man wirklich immun ist. Denn um Infektionen zu verhindern, spielt auch die Antwort der T-Zellen auf die Impfung eine Rolle. Und die ist nur sehr schwer zu messen.

Fazit:

Für eine schnelle Booster-Kampagne spielen beide mRNA-Impfstoffe – BioNTech & Moderna – die entscheidende Rolle. Sie sind qualitativ gleichwertig und bei Personen ab 30 Jahren gleich sicher. Auch für Personen, die AstraZeneca oder Johnson & Johnson als erste Impfstoffdosis erhalten haben, empfiehlt die STIKO eine Auffrischung mit einem mRNA-Impfstoff (Moderna oder BioNTech). Die gebildeten Antikörperkonzentrationen waren in Studien nach Kreuz-Impfschema deutlich höher. Dadurch hält der Impfschutz vermutlich länger.

Fakt ist:

Entscheidend ist nicht ob Sie BioNTech oder Moderna bekommen, es ist entscheidend, dass Sie möglichst schnell einen Booster mit einem mRNA bekommen! Egal mit welchem!

Also – Ärmel hoch und zurück zu unserer Freiheit!

Gemeinsam gegen Corona - jede Impfung zählt!

Hier kommen Sie an Ihre Corona-Impfung(-en)

Wie impfen Sie in allen unseren sieben Standorten gegen COVID-19. Für Ihre Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung können Sie sich hier online über Doctolib einen Termin buchen. Anhand der Liefermenge der Vakzine passen wir wöchentlich die Impftermine an.

Wir bieten jeder Person, ab Vollendung des 5. Lebensjahres und überwiegendem Aufenthalt in Deutschland, eine Impfung gegen COVID-19 mit einem mRNA-Impfstoff an. Boostern können sich alle Personen ab 12 Jahren, dabei gibt es keine Priorisierung zu beachten. Die STIKO empfiehlt eine Auffrischimpfung bei Erwachsenen bereits nach drei Monaten.

Haben Sie vorab noch Fragen, sind sich unschlüssig oder haben Zweifel aufgrund bestehender Diagnosen? Dann vereinbaren Sie bitte vorab einen Beratungstermin bei Ihrem Hausarzt oder bei uns.

Gemeinsam gegen Corona – jede Impfung zählt!

Impfzertifikat & digitaler Impfnachweis für Erst-/ Zweit-/ Booster-Impfung

Sie bekommen Ihr Impfzertifikat automatisch per Post zugestellt, wenn Sie bei uns gegen COVID-19 geimpft wurden und Ihren vollständigen Impfschutz erlangt haben. Sie müssen uns aus diesem Grund nicht telefonisch kontaktieren oder in unseren Filialen erscheinen. Alle extern geimpften Personen kommen bei Bedarf bitte mit ihrem Personalausweis, Impfpass und ihrer Krankenkassenkarte bei uns vorbei. Sie erhalten nach der Beauftragung Ihr Impfzertifikat ebenfalls per Post zugestellt. Aufgrund des hohen Aufkommens, kann es in beiden Fällen zu Verzögerungen bei der Ausstellung kommen.

Bitte beachten Sie, dass der vollständige Impfschutz erst 14 Tage nach Verabreichung aller notwendigen COVID-19 Impfstoffdosen gegeben ist und somit auch die Nachweise erst ab Tag 15 ihre Gültigkeit erlangen.

Corona Teststelle in Nürnberg-Reichelsdorf

Sie können sich in unserer Teststelle per WALK-IN einem Schnelltest auf das Coronavirus unterziehen. PCR-Tests sind dort von Mo - Fr bis 16 Uhr möglich.

Für einen Corona Schnelltest können Sie sich wie gewohnt vorab online oder direkt vor Ort registrieren.

Wichtige Hinweise zum Verhalten in der Praxis, einfache Hygienemaßnahmen und aktuelle Informationen

Liebe Patientinnen und Patienten,

für einen Besuch in unseren Praxen gilt aktuell bitte Folgendes zu beachten:

Um sich selbst, andere Patienten und unser Praxispersonal nicht unnötig zu gefährden, bitten wir Sie im Verdachtsfall, uns vorab telefonisch zu kontaktieren. In einer kurzen Anamnese klären wir mit Ihnen die wichtigsten Faktoren und die weitere Vorgehensweise ab.

Bei einem Praxisbesuch bitten wir Sie nachfolgende Hygiene Regeln zu beachten:

  • Desinfizieren Sie vor dem Praxisbesuch, vor Betreten des Arztzimmers und beim Verlassen der Praxis Ihre Hände
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu anderen
  • Tragen Sie während des gesamten Aufenthaltes in unserer Praxis einen medizinischen Mundschutz oder eine FFP2-Maske

Laufend aktualisierte Informationen rund um das Coronavirus lesen Sie auch auf folgender Seite: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Der Corona-Antikörpertest

Jetzt neu bei uns

Hatte ich vielleicht schon eine Corona Infektion? – Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass ein hoher Anteil der Corona-Infizierten geringe Krankheitszeichen oder sogar einen symptomlosen Verlauf haben.

Wenn Sie wissen möchten, ob Sie den Corona Virus schon hinter sich haben, bieten wir Ihnen ab sofort einen hochspezifischen Antikörpertest in unseren Praxen an. Es handelt sich hierbei nicht um einen Schnelltest, sondern um einen quantitativen Test. Dazu wird Ihre Blutprobe zur Auswertung in unser Partnerlabor Synlab geschickt. Der angewandte Roche Antikörpertest hat eine Sensitivität1 von 100 Prozent und eine Spezifität2 von 99,8 Prozent. Ab zwei Wochen nach einer Infektion mit dem Coronavirus werden Antikörper gebildet. Werden diese im Blut nachgewiesen, ist eine zurückliegende Infektion wahrscheinlich.

Das Ergebnis erfahren Sie nach 3 – 5 Tagen von uns. Die Kosten für den Corona-Antikörpertest werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Sie erhalten daher von unserem Partnerlabor eine Rechnung in Höhe von 31,12 Euro. Die Rechnung kann ausschließlich per Überweisung und nicht in unseren Praxen bezahlt werden. Auch für Unternehmen bieten wir die Corona-Antikörpertestung an.

Für den Nachweis einer akuten Infektion ist dieser Test nicht geeignet. Daher sollten Sie im Verdachtsfall, bei einer Atemwegsinfektion, weiterhin einen Abstrich zur PCR-Analyse entnehmen lassen.

Sprechen Sie uns einfach an, wir sind für Sie da.

*Der Test weist eine hohe Sensitivität und eine sehr gute Spezifität auf. Nur 0,32 % der positiven Fälle werden übersehen.

Gut zu Wissen:

Da es sich um neutralisierende Antikörper handelt, ist bei positivem Testergebnis eine längere Immunität anzunehmen. Dies muss allerdings noch in einer größeren Studie bestätigt werden. Der Nachweis von Antikörpern entbindet daher nicht von den üblichen Verhaltensregeln und Vorschriften!

  1. Die Sensitivität eines diagnostischen Testverfahrens gibt an, bei welchem Prozentsatz erkrankter Patienten die jeweilige Krankheit durch die Anwendung des Tests tatsächlich erkannt wird, d.h. ein positives Testresultat auftritt. Sie wird definiert als der Quotient aus richtig positiven Testergebnissen und der Summe aus richtig positiven und falsch negativen Testergebnissen. Je höher die Sensitivität eines Tests ist, desto sicherer erfasst er die Erkrankung.
  2. Die Spezifität eines diagnostischen Testverfahrens gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass tatsächlich Gesunde, die nicht an der betreffenden Erkrankung leiden, im Test auch als gesund erkannt werden. Sie wird definiert als der Quotient aus richtig negativen Testergebnissen und der Summe aus falsch positiven und richtig negativen Testergebnissen – also allen Testergebnissen, denen tatsächlich keine Erkrankung zugrunde lag.

Verändert eine RNA-Impfung mein Erbgut?

Es kursieren unzählige Geschichten und Verschwörungen zum COVID-19 Impfstoff. Unter anderem auch, ob eine RNA-Impfung das Erbgut verändert. Für diese Frage möchten wir Ihnen nachfolgendes Video von Martin Moder vorstellen:

Martin Moder ist promovierter Molekularbiologe der Universität Wien und Wissenschaftskabarettist. Im Video erklärt er, warum eine RNA-Impfung das Erbgut nicht verändert. Das Video ist im Rahmen der Initiative „M.E.G.A. – Make Europe Gscheit Again“ entstanden – in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission bzw. im Rahmen des Wettbewerbs #EUmythbusters.

Die Corona-Impfung verändert Ihr Erbgut nicht

Niemand muss fürchten, dass Impfstoffe ihm schaden, sagt der Infektiologe Leif Erik Sander. Er spricht über berechtigte Sorgen, Mutanten und unsere Zukunft mit dem Virus.

Coronavirus

Omikron-Impfstoffe vor erwarteter Zulassung – Ab sofort Termine

BioNTech (BA.1-Variante) – 1./2. September | Moderna (BA.1-Variante) 1./2. September | BioNTech (BA.4/5-Variante) Ende September / Anfang Oktober

Die Bundesregierung bereitet einen baldigen Impfstart mit Corona-Präparaten vor, die besser an die vorherrschenden Omikron-Varianten angepasst sind. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) will noch diese Woche über die Zulassung des an die BA.1-Variante angepassten Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna entscheiden.

Beide Impfstoffhersteller haben eine Zulassung ihres angepassten Impfstoffes nur für Auffrischimpfungen beantragt. Die Impfstoffe können damit nicht für eine Grundimmunisierung eingesetzt werden. Hierfür stehen weiterhin die bisher eingesetzten Vakzine bereit. 

Wir bieten Ihnen ab sofort Termine für die an die BA.1-Variante angepassten bivalenten Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna an welche ab dem 12.09. in unseren Praxen vorrätig sind. Ende September / Anfang Oktober könnte außerdem der an BA.4/BA.5 angepasste Impfstoff von BioNTech/Pfizer zugelassen werden. Hier können wir noch keine genaue Prognose geben. Es besteht aber die Möglichkeit auch hierfür bereits jetzt Termine für ab 17. Oktober zu buchen – jedoch ohne Garantie.

STIKO empfiehlt weitere Corona-Impfung für Personen ab 60 (Stand: 18.08.2022)

Die Ständige Impfkommission hat ihre Impfempfehlung aktualisiert und spricht sich nun auch für eine weitere COVID-19-Auffrischimpfung für alle Personen ab 60 Jahren aus. Zudem wird Menschen ab 5 Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung wie Asthma, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein weiterer Booster empfohlen. 

Angeraten ist die weitere Auffrischimpfung laut Ständiger Impfkommission (STIKO) bei diesen Personen, sofern „drei immunologische Ereignisse“ vorliegen. 

Als immunologisches Ereignis werden hierbei sowohl eine COVID-19-Impfung als auch eine SARS-CoV-2-Infektion gezählt. So wären zum Beispiel Grundimmunisierung plus Auffrischimpfung oder Grundimmunisierung plus SARS-CoV-2-Infektion drei immunologische Ereignisse. 

Immungesunde Personen, die jünger als 60 sind und nicht zu der Personengruppe mit Grunderkrankungen gehören, profitieren nach Ansicht der STIKO von einem zweiten Booster „nicht nennenswert“, weshalb das Expertengremium für diese Gruppe keine weitere Auffrischimpfung empfiehlt.

Die vierte Impfung soll laut STIKO frühestens sechs Monate nach dem dritten immunologischen Ereignis erfolgen. In begründeten Einzelfällen könne der Abstand auf vier Monate reduziert werden. Die Impfung solle in der Regel mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt nun nach abgeschlossener COVID-19-Grundimmunisierung und erfolgter erster Auffrischimpfung beziehungsweise nach drei immunologischen Ereignissen eine zweite Auffrischimpfung („2. Booster“ oder „4. Impfung“) für die folgenden Personengruppen:

Frühestens sechs Monate nach der ersten Auffrischimpfung: (in begründeten Einzelfällen auch bereits nach frühestens vier Monaten) 

  • Personen ab 60 Jahren
  • Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem Kontakt mit den Patienten bzw. Bewohnern
  • Personen ab 5 Jahren mit Grunderkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben. Hierzu gehören z.B.:
  • Chronische Erkrankungen der Atmungsorgane (inklusive Asthma bronchiale und COPD)
  • Chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen
  • Diabetes mellitus und andere Stoffwechselerkrankungen
  • Chronische neurologische Erkrankungen
  • Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz (inkl. Patienten mit neoplastischen Krankheiten)
  • HIV-Infektion

Frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischimpfung:

  • Personen mit Immundefizienz ab dem Alter von fünf Jahren
  • Gegebenenfalls fünfte Impfung bei besonders Gefährdeten (z.B. Hochbetagten) 

Aufgrund der schwachen Immunreaktion bei besonders gefährdeten Personen (z. B. Hochbetagte) kann es sinnvoll sein, nach dem vierten Ereignis (z. B. zweite Auffrischimpfung) noch eine weitere Impfstoffdosis zu verabreichen. Auch hierfür gilt der Sechsmonatsabstand zum letzten Ereignis. Die Indikation sollte unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und der Gefährdung individuell getroffen werden.

 

Positives Testergebnis - Was nun? - DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK:
  • Sobald Sie von Ihrem positivem Testergebnis erfahren haben, sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich in Isolation zu begeben! Auch wenn das Gesundheitsamt noch keinen Kontakt mit Ihnen aufgenommen hat!
  • Bei einem positivem Selbsttest, als auch positiven Schnelltest durch ein Fachpersonal, sollten Sie das Testergebnis durch einen PCR-Test bestätigen lassen. Nur dann kann ein Genesenen Zertifikat erstellt werden. Für einen PCR-Abstrich können Sie OHNE Termin, bis spätestens 16 Uhr in unsere Teststelle in Nürnberg-Reichelsdorf kommen.
  • Informieren Sie umgehend Ihre Haushaltsangehörigen und Kontaktpersonen. Auch sie sollten für 5 Tage eigenverantwortlich Kontakte reduzieren. 
  • Eine Symptomfreiheit von 48 Std. ist die Voraussetzung dafür, die Isolation zu beenden. Mindestens 5 Tage, längstens jedoch 10 Tage.
  • Die Berechnung der Isolationsdauer beginnt am Tag nach dem Erstnachweis. Tag 1 der Isolation ist somit der erste Tag nach der Abstrichentnahme.
  • Eine Freitestung ist nicht erforderlich (Ausnahme: medizinisches Personal).
  • Sollten Sie sich in einer unserer Praxen oder unserer Teststelle mittels PCR-Test haben testen lassen, erhalten Sie Ihr Genesen-Zertifikat automatisch per Post von uns.
  • Sollten Sie eine Krankmeldung benötigen oder weitere Fragen haben, informieren Sie uns gerne per E-Mail oder Telefon.
GEGENÜBERSTELLUNG: COVID-19 Impfungen mit Spikevax® von Moderna und Comirnaty® von BioNTech

Sicher und hochwirksam sind beide in Deutschland zugelassenen mRNA Impfstoffe

Was wissen wir aber bisher genau über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Impfstoffe?

Das Paul-Ehrlich-Institut hat verdeutlicht, dass beide mRNA-Impfstoffe gleichermaßen sehr gut für Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen geeignet sind. Bei Patienten über dem 30. Lebensjahr werden von der Empfehlung her keine Unterschiede gemacht.

Nur für die Altersgruppe unter 30 Jahren gibt es keine Empfehlung für Moderna von der ständigen Impfkommission (STIKO). Dies liegt ausschließlich daran, dass das Risiko für Herzmuskelentzündungen nach der Impfung mit Spikevax® insbesondere bei jüngeren Männern unter dem 25. Lebensjahr höher ist als nach der Impfung mit BioNTech. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass alle bisher festgestellten Herzmuskelentzündungen nach kurzer Zeit folgenlos ausgeheilt sind.

Eine recht neue Studie aus Belgien kommt nun zu dem Schluss: Eine höhere Schutzwirkung könnte Moderna aufweisen.

Untersucht wurde die Höhe der Antikörper bei über 1.600 Mitarbeitern des belgischen Gesundheitssystems. Das Ergebnis: Mit Moderna Geimpfte hatten zwei Monate nach ihrer zweiten Impfdosis doppelt so hohe Antikörpertiter im Vergleich zu den mit BioNTech immunisierten Probanden.

Dieser Unterschied bestand über verschiedene Altersgruppen hinweg. Die Immunantwort von Moderna war immer deutlich besser als die von BioNTech.

Die Erklärung der Wissenschaftler: Die Dosis der Impfung könnte die Ursache sein. Während bei Moderna 100 Mikrogramm RNA verimpft werden, sind es bei BioNTech nur etwa 30 Mikrogramm. Dies würde auch erklären, warum Moderna bei jungen Männern mehr Nebenwirkungen auslöst.

Auch die Intervalle zwischen der Erst- und Zweitimpfung könnten eine Rolle spielen. Bei Moderna gilt ein Abstand von mindestens vier Wochen, bei BioNTech kann die Zweitimpfung schon nach drei Wochen erfolgen. Ein längerer Abstand verbessert vermutlich den Anstieg der Antikörper nach der zweiten Impfung.

Das Antikörperlevel ist nicht allein ausschlaggebend! Es kann jedoch niemand sagen, ab welchem AntikörperWert man wirklich immun ist. Denn um Infektionen zu verhindern, spielt auch die Antwort der T-Zellen auf die Impfung eine Rolle. Und die ist nur sehr schwer zu messen.

Fazit:

Für eine schnelle Booster-Kampagne spielen beide mRNA-Impfstoffe – BioNTech & Moderna – die entscheidende Rolle. Sie sind qualitativ gleichwertig und bei Personen ab 30 Jahren gleich sicher. Auch für Personen, die AstraZeneca oder Johnson & Johnson als erste Impfstoffdosis erhalten haben, empfiehlt die STIKO eine Auffrischung mit einem mRNA-Impfstoff (Moderna oder BioNTech). Die gebildeten Antikörperkonzentrationen waren in Studien nach Kreuz-Impfschema deutlich höher. Dadurch hält der Impfschutz vermutlich länger.

Fakt ist:

Entscheidend ist nicht ob Sie BioNTech oder Moderna bekommen, es ist entscheidend, dass Sie möglichst schnell einen Booster mit einem mRNA bekommen! Egal mit welchem!

Also – Ärmel hoch und zurück zu unserer Freiheit!

Gemeinsam gegen Corona - jede Impfung zählt!

Hier kommen Sie an Ihre Corona-Impfung(-en)

Wie impfen Sie in allen unseren sieben Standorten gegen COVID-19. Für Ihre Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung können Sie sich hier online über Doctolib einen Termin buchen. Anhand der Liefermenge der Vakzine passen wir wöchentlich die Impftermine an.

Wir bieten jeder Person, ab Vollendung des 5. Lebensjahres und überwiegendem Aufenthalt in Deutschland, eine Impfung gegen COVID-19 mit einem mRNA-Impfstoff an. Boostern können sich alle Personen ab 12 Jahren, dabei gibt es keine Priorisierung zu beachten. Die STIKO empfiehlt eine Auffrischimpfung bei Erwachsenen bereits nach drei Monaten.

Haben Sie vorab noch Fragen, sind sich unschlüssig oder haben Zweifel aufgrund bestehender Diagnosen? Dann vereinbaren Sie bitte vorab einen Beratungstermin bei Ihrem Hausarzt oder bei uns.

Gemeinsam gegen Corona – jede Impfung zählt!

Impfzertifikat & digitaler Impfnachweis für Erst-/ Zweit-/ Booster-Impfung

Sie bekommen Ihr Impfzertifikat automatisch per Post zugestellt, wenn Sie bei uns gegen COVID-19 geimpft wurden und Ihren vollständigen Impfschutz erlangt haben. Sie müssen uns aus diesem Grund nicht telefonisch kontaktieren oder in unseren Filialen erscheinen. Alle extern geimpften Personen kommen bei Bedarf bitte mit ihrem Personalausweis, Impfpass und ihrer Krankenkassenkarte bei uns vorbei. Sie erhalten nach der Beauftragung Ihr Impfzertifikat ebenfalls per Post zugestellt. Aufgrund des hohen Aufkommens, kann es in beiden Fällen zu Verzögerungen bei der Ausstellung kommen.

Bitte beachten Sie, dass der vollständige Impfschutz erst 14 Tage nach Verabreichung aller notwendigen COVID-19 Impfstoffdosen gegeben ist und somit auch die Nachweise erst ab Tag 15 ihre Gültigkeit erlangen.

Corona Teststelle in Nürnberg-Reichelsdorf

Sie können sich in unserer Teststelle per WALK-IN einem Schnelltest auf das Coronavirus unterziehen. PCR-Tests sind dort von Mo - Fr bis 16 Uhr möglich.

Für einen Corona Schnelltest können Sie sich wie gewohnt vorab online  oder direkt vor Ort registrieren.

Arztbesuch trotz Corona-Krise - Soll ich oder soll ich nicht?

Die Frage ist aufgrund der aktuellen Lage verständlich, aber unbegründet und deshalb mit einem klaren JA! zu beantworten.

Schieben Sie Ihren Arztbesuch nicht auf! Die jährliche Vorsorge, Kontrolluntersuchungen oder der Termin beim Spezialisten: Arzttermine sind wichtig, nicht nur bei chronischen oder schweren Erkrankungen. Denn viele Erkrankungen lassen sich besonders gut behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden.

Wir haben vorgesorgt!

Neben den Standard Präventionmaßnahmen, wie ausreichend Desinfektionsmittelspender, Anbringung von Bodenmarkierungen zur besseren Abstandseinhaltung, regelmäßiges Lüften und Desinfektion der Kontaktflächen und Sprechzimmer nach jedem Patienten, haben wir zusätzlich in jedem unserer Standorte Luftreinigungsgeräte der Firma Philips (Testsieger) im Einsatz.

Da COVID-19 auch über die Luft übertragen werden kann, sind Luftreiniger ein wichtiger Teil unseres umfassenden Schutzplanes. Die Luftqualitätssensoren scannen kontinuierlich die Raumluft und filtern sogenannte Aerosole aus der Luft. Die kleinen Partikel, die durch Ausatmen, Sprechen, Husten und Niesen entstehen, werden erkannt und unmittelbar aus der Luft entfernt. Durch das Filtern von Viren, Bakterien und Allergene wird das Risiko einer Übertragung zusätzlich verringert.

Zudem haben wir zu unseren regulären Sprechstundezeiten spezielle Infektionssprechstunden eingerichtet. Darüber hinaus verfügt jede Praxis über ein eigenes Infekt-Konzept, um „normale“ Patienten von den potenziell erkrankten Covid-19 Patienten zu trennen. In Nürnberg-Katzwang werden die Testungen beispielsweise in einem externen Container durchgeführt. In Sündersbühl gibt es einen Walk-By auf der Gebäuderückseite der Praxis. Informieren Sie sich bitte vorab am Telefon, über die Umsetzung vor Ort.

Wir haben uns für Ihren und unseren Schutz bestmöglich vorbereitet. Halten bitte auch Sie sich an die in der Praxis ausgeschilderten Hygiene Regeln und die Sorge, sich beim Arztbesuch mit dem Coronavirus anzustecken, bleibt unbegründet.

Zur weiteren Vorsichtsmaßnahme verzichten Sie bitte aktuell in Begleitung zu erscheinen. Für den Fall, dass Sie einen Dolmetscher oder Betreuer benötigen, oder aber keine Betreuung für Ihr minderjähriges Kind haben, ist die Begleitung natürlich erlaubt bzw. erwünscht.

Sind Sie sich dennoch unsicher? Rufen Sie uns einfach an, wir sind für Sie da!

Bleiben Sie gesund und positiv gestimmt!

Wichtige Hinweise zum Verhalten in der Praxis, einfache Hygienemaßnahmen und aktuelle Informationen

Liebe Patientinnen und Patienten,

für einen Besuch in unseren Praxen gilt aktuell bitte Folgendes zu beachten:

Um sich selbst, andere Patienten und unser Praxispersonal nicht unnötig zu gefährden, bitten wir Sie im Verdachtsfall, uns vorab telefonisch zu kontaktieren. In einer kurzen Anamnese klären wir mit Ihnen die wichtigsten Faktoren und die weitere Vorgehensweise ab.

Bei einem Praxisbesuch bitten wir Sie nachfolgende Hygiene Regeln zu beachten:



  • Desinfizieren Sie vor dem Praxisbesuch, vor Betreten des Arztzimmers und beim Verlassen der Praxis Ihre Hände
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu anderen
  • Tragen Sie während des gesamten Aufenthaltes in unserer Praxis eine FFP2-Maske

Laufend aktualisierte Informationen rund um das Coronavirus lesen Sie auch auf folgender Seite: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

BITTE HABEN SIE VERSTÄNDNIS, WENN AUCH WIR ZU HAUSE BLEIBEN MÜSSEN …

Liebe Patienten,

auch wir sind nicht vor der anhaltenden Pandemie und der aktuellen Grippewelle gefeit. Bitte haben Sie deshalb Verständnis und Geduld, wenn es zeitweise am Telefon und der Anmeldung zu Verzögerungen kommen kann. Auch kurzfristige Veränderungen, Terminabsagen oder vorübergehende Standortschließungen können wir nicht ausschließen.

Wir geben unser Bestes für Sie – Vielen Dank!

Der Corona-Antikörpertest

Hatte ich vielleicht schon eine Corona Infektion? – Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass ein hoher Anteil der Corona-Infizierten geringe Krankheitszeichen oder sogar einen symptomlosen Verlauf haben.

Wenn Sie wissen möchten, ob Sie den Corona Virus schon hinter sich haben, bieten wir Ihnen ab sofort einen hochspezifischen Antikörpertest in unseren Praxen an. Es handelt sich hierbei nicht um einen Schnelltest, sondern um einen quantitativen Test. Dazu wird Ihre Blutprobe zur Auswertung in unser Partnerlabor Synlab geschickt. Der angewandte Roche Antikörpertest hat eine Sensitivität1 von 100 Prozent und eine Spezifität2 von 99,8 Prozent. Ab zwei Wochen nach einer Infektion mit dem Coronavirus werden Antikörper gebildet. Werden diese im Blut nachgewiesen, ist eine zurückliegende Infektion wahrscheinlich.

Das Ergebnis erfahren Sie nach 3 – 5 Tagen von uns. Die Kosten für den Corona-Antikörpertest werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Sie erhalten daher von unserem Partnerlabor eine Rechnung in Höhe von 31,12 Euro. Die Rechnung kann ausschließlich per Überweisung und nicht in unseren Praxen bezahlt werden. Auch für Unternehmen bieten wir die Corona-Antikörpertestung an.

Für den Nachweis einer akuten Infektion ist dieser Test nicht geeignet. Daher sollten Sie im Verdachtsfall, bei einer Atemwegsinfektion, weiterhin einen Abstrich zur PCR-Analyse entnehmen lassen.

Sprechen Sie uns einfach an, wir sind für Sie da.

*Der Test weist eine hohe Sensitivität und eine sehr gute Spezifität auf. Nur 0,32 % der positiven Fälle werden übersehen.

Gut zu Wissen:

Da es sich um neutralisierende Antikörper handelt, ist bei positivem Testergebnis eine längere Immunität anzunehmen. Dies muss allerdings noch in einer größeren Studie bestätigt werden. Der Nachweis von Antikörpern entbindet daher nicht von den üblichen Verhaltensregeln und Vorschriften!

  1. Die Sensitivität eines diagnostischen Testverfahrens gibt an, bei welchem Prozentsatz erkrankter Patienten die jeweilige Krankheit durch die Anwendung des Tests tatsächlich erkannt wird, d.h. ein positives Testresultat auftritt. Sie wird definiert als der Quotient aus richtig positiven Testergebnissen und der Summe aus richtig positiven und falsch negativen Testergebnissen. Je höher die Sensitivität eines Tests ist, desto sicherer erfasst er die Erkrankung.
  2. Die Spezifität eines diagnostischen Testverfahrens gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass tatsächlich Gesunde, die nicht an der betreffenden Erkrankung leiden, im Test auch als gesund erkannt werden. Sie wird definiert als der Quotient aus richtig negativen Testergebnissen und der Summe aus falsch positiven und richtig negativen Testergebnissen – also allen Testergebnissen, denen tatsächlich keine Erkrankung zugrunde lag.
Verändert eine RNA-Impfung mein Erbgut?

Es kursieren unzählige Geschichten und Verschwörungen zum COVID-19 Impfstoff. Unter anderem auch, ob eine RNA-Impfung das Erbgut verändert. Für diese Frage möchten wir Ihnen nachfolgendes Video von Martin Moder vorstellen:

Martin Moder ist promovierter Molekularbiologe der Universität Wien und Wissenschaftskabarettist. Im Video erklärt er, warum eine RNA-Impfung das Erbgut nicht verändert. Das Video ist im Rahmen der Initiative „M.E.G.A. – Make Europe Gscheit Again“ entstanden – in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission bzw. im Rahmen des Wettbewerbs #EUmythbusters.

Die Corona-Impfung verändert Ihr Erbgut nicht
Niemand muss fürchten, dass Impfstoffe ihm schaden, sagt der Infektiologe Leif Erik Sander. Er spricht über berechtigte Sorgen, Mutanten und unsere Zukunft mit dem Virus.